

Der günstigste Zeitpunkt um eine Solarwärmeanlage zu installieren liegt naturgemäß bei der Planung eines Neubaus. Sie sparen dabei etwa 20% der Kosten die anfallen würden, wenn Sie sich erst nachträglich zu einem Einbau entscheiden würden.
Bei einem bestehenden Gebäude bietet sich der Einbau an, wenn Sie ohnehin die Heizung modernisieren müßten, oder eine Dachsanierung ansteht. Eine spezielle Baugenehmigung ist nicht erforderlich.
Üblicherweise hat eine Anlage pro zu versorgender Person im Haushalt eine Größe von 2 - 3 m² Kollektorfläche. Von Mai bis Oktober kann man damit seinen Warmwasserbedarf nahezu vollständig decken.
Etwa 65 Prozent der für die Wassererwärmung notwendigen Energie lassen sich so einsparen.
Die Installation einer neuen Solarkollektoranlage und auch die Erweiterung eines bestehenden System können auf Antrag staatlich gefördert werden. Hierbei kommen unterschiedliche Fördersätze zur Anwendung. Bei der Erweiterung einer bestehenden Anlage sind es max. 60 Euro je m². Bei einer Neuinstallation etwa zwischen 105 bis 125 Euro je m². Wichtig: Förderung vor dem Kauf genehmigen lassen!
Förderanträge können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Eschborn (www.bafa.de) gestellt werden.
Auf Grund der vergleichsweisen geringen Emssionen raten Experten zu einem ergänzenden, konventionellen Heizsystem, einem Erdgas-Brennwertgerät. Den umweltschonendsten fossilen Energieträger.
Hinweis:
Allein in Deutschland rechnet man bis 2008 mit bis zu 13 Millionen Quadratmetern installierter Kollektorfläche. 2001 waren es noch ca. 4 Millionen.
Mit steigenden Energiekosten dürfte diese Zahlen überproportional ansteigen.